|
|
"Intelligente" Hydrogele revolutionieren die Flüssigkeitssensorik
Anhand des Quellgrades Stoffkonzentrationen bestimmen - dieses Prinzip nutzen Wissenschaftler der TU Dresden nun in einem neuen Messgerät. Es beruht auf dem Prinzip der Quarzmikrowaage. Tritt an der Oberfläche eines Schwingquarzes eine Massenänderung auf, so verändern sich die Resonanzeigenschaften des Schwingquarzes. Mit der heutzutage vorhandenen Messtechnik ist es so möglich, selbst geringste Massenzunahmen im Bereich von wenigen Nanogramm zu registrieren. Für die Massenänderung auf der Quarzoberfläche wiederum sorgt das eingesetzte "intelligente" Hydrogel, welches auf die Quarzoberfläche aufgebracht wurde. Die Vorteile des Messgerätes, das im Rahmen eines vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Sächsischen Aufbaubank (SAB) geförderten Projekts gemeinsam mit einem Industriepartner entwickelt wurde, liegen auf der Hand. Es ist klein, kompakt und dadurch transportabel. Messwerte können innerhalb weniger Sekunden einfach abgelesen werden. Aufwändige Laboranalysen können somit eingespart werden. Die Wissenschaftler haben mit dem neuen Messgerät bereits erfolgreich ph-Werte und die Konzentration kommerzieller Reinigerlösungen bestimmen können. Das entwickelte Messprinzip ist aber auch auf viele andere Messaufgaben übertragbar, etwa um Schadstoffkonzentrationen im Trinkwasser zu analysieren. Dazu muss das "intelligente" Hydrogel lediglich an die gewünschte Anwendung angepasst werden. Autor: Martin Morgenstern Information für Journalisten: Dipl.-Chem. Thomas Junghans, Tel.: 0351 463-36927, |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
Kontakt
Pressestelle
Kim-Astrid Magister Tel.: +49 351 463-32398 Fax: +49 351 463-37165 tu-dresden.de Sitz: Nöthnitzer Straße 43, Zi. 6 Post: TU Dresden Pressestelle 01062 Dresden Pakete: TU Dresden Pressestelle Helmholtzstraße 10 01069 Dresden |