|
|
Wie lässt sich das Suchtverlangen bei Rauchern verringern?In Deutschland ist Tabak das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Ungefähr 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung rauchen derzeit. Immer mehr Raucher wollen sich von dem "Glimmstängel" endgültig befreien, haben jedoch nach einem Rauchstopp mit starkem Suchtverlangen zu kämpfen. Dieses starke Verlangen ist biologisch bedingt und stellt einen der Hauptgründe für einen Rückfall dar. Immer wieder kreisen die Gedanken um die Zigarette und erschweren den Start in das rauchfreie Leben. Unklar ist bislang, wie sich das Suchtverlangen verringern lässt, so dass es nicht zu einem Rückfall kommt. Verantwortlich für das starke Verlangen scheint ein bestimmter Teil des Gehirns, das "Belohnungszentrum", zu sein. Dieses Zentrum wird bei angenehmen Tätigkeiten und Empfindungen aktiviert, z.B. beim Lieblingsessen, beim Glücksspielen oder beim Rauchen. Bleibt die Aktivierung dieser Hirnregion nach einer Gewöhnung an Zigaretten aus, kann Suchtverlangen entstehen Zu diesem Phänomen führen Forscher der TU Dresden derzeit eine Studie an Rauchern durch. Die Untersuchung wird mittels eines Magnetresonanztomographen, eines Elektroenzephalogramms durchgeführt. Während der Untersuchung wird die Kopfhaut mit einem sehr schwachen Strom (1,5 mA) stimuliert. Diese Stimulation ist völlig ungefährlich und schmerzfrei. Für die Untersuchung sind pro Teilnehmer zwei Messtermine im Abstand von einer Woche vorgesehen. Die Dauer eines Termins beträgt etwa 3 Stunden. Die Raucher müssen nicht zur Aufgabe ihres Rauchens bereit sein! Diejenigen Raucher, die ihr Rauchen aufgeben wollen, können aber parallel zur Studie an einem Rauchstoppkurs der Raucherambulanz der TU Dresden teilnehmen, um beim Aufhören fachliche Unterstützung zu erhalten. Interessenten für einen Rauchstoppkurs können sich unverbindlich informieren und kostenloses Informationsmaterial anfordern unter: 0351 463-39800 oder unter www.raucherambulanz.tu-dresden.de. Informationen für Journalisten: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
Kontakt
Pressestelle
Kim-Astrid Magister Tel.: +49 351 463-32398 Fax: +49 351 463-37165 tu-dresden.de Sitz: Nöthnitzer Straße 43, Zi. 6 Post: TU Dresden Pressestelle 01062 Dresden Pakete: TU Dresden Pressestelle Helmholtzstraße 10 01069 Dresden |