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Kulturen der Gerechtigkeit – Gerechtigkeitsvorstellungen in Russland und Westeuropa
Mit 1,2 Millionen Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein neues, fachübergreifendes Verbundprojekt, an dem sich Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Ruhr-Universität Bochum beteiligen. Kulturunterschiede und Ideentransfer Gerechtigkeit ist nicht gleich Gerechtigkeit: Die Gemeinsamkeiten und vor allem die Unterschiede von Gerechtigkeitsvorstellungen in Russland und Westeuropa untersuchen die Forscher mit verschiedenen Herangehensweisen. Wie bilden sich Auffassungen von Gerechtigkeit heraus, wie werden sie artikuliert? In den Blick rücken dabei nicht nur die Übersetzungsprozesse zwischen den Kulturen, sondern auch der Ideentransfer zwischen Philosophie, Rechtswissenschaft, Literatur, Religion und Politik. Ziel ist, den kulturspezifischen Charakter der konkreten Auffassungen von Gerechtigkeit herauszuarbeiten. Veranstaltungen, Kooperationen, Publikationen Im Verbundprojekt sind in den kommenden drei Jahren zahlreiche Veranstaltungen geplant: internationale und fachübergreifende Workshops und Tagungen sowie Ringvorlesungen und Vortragsreihen in Dresden, Bochum und Münster. Angestrebt ist zudem eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen im In- und Ausland zum deutsch-russischen Kulturaustausch im wissenschaftlichen sowie außerakademischen Bereich. Die konkreten Projektergebnisse sollen abschließend in eigenen Publikationen zugänglich gemacht werden. Projektpartner Unter Federführung der im vergangenen Jahr gegründeten Forschungsstelle „Russische Philosophie und Ideengeschichte“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligen sich an dem Projekt Wissenschaftler aus Bochum, Münster und Dresden. Weitere Informationen: in Bochum: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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