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Abgedreht: Filme gegen Fremdenfeindlichkeit
Szene aus "Nicht allein". Foto:UJ/Geise
Aus dem Wettbewerb "Film drehen statt wegsehen - vom Umgang mit Fremdenfeindlichkeit" sind nun drei filmische Spots entstanden. Diese wurden am 23. Juni 2009 an den Rektor und Vertreter des Studentenrates (StuRa) übergeben. Ab 25. Juni 2009 sollen die drei Spots gegen Fremdenfeindlichkeit, die je ca. 60 Sekunden lang sind, bei den Filmnächten am Elbufer und im DVB-FahrgastTV zu sehen sein. Außerdem werden sie im Internet und in Hörsälen der TU Dresden gezeigt. "Film drehen statt wegsehen - vom Umgang mit Fremdenfeindlichkeit"- so das Thema des Wettbewerbs, der vom Rektorat und vom StuRa der TUD initiiert wurde. Die drei Preisträger wurden im April ermittelt. Das Medienzentrum der TU Dresden hat die Wettbewerbsbeiträge von Leonia Wade und Chris Brandl produziert. Zur Realisierung des Films von Tobias Kusian konnte die Dresdner Produktionsfirma AVANGA gewonnen werden. Tobias Kusian, 1986 in Dresden geboren, ist Architekturstudent im 4. Semester und beschreibt seine Motivation, am Wettbewerb teilzunehmen, zum einem mit seinem Spaß am Filmen und zum anderen mit der Möglichkeit, sich so gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit zu engagieren. Es war nicht das erste Mal, dass er sich mit dem Medium Film beschäftigt. Sein Film trägt den Titel "Nicht allein". Leonia Wade studiert im 3. Semester Kulturwissenschaften an der TU Dresden. 1982 in Albuquerque, New Mexico geboren, zog sie mit acht Jahren nach Atlanta, Georgia, und wuchs dort auf. Zunächst studierte sie Film und Soziologie an der Georgia State University. Seit 2008 lebt sie in Dresden und arbeitet neben ihrem Studium als Betreuerin für Studierende aus den USA. Leonia Wades Film heißt "sich selbst". Chris Brandl wurde 1976 geboren. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Er lebt in Berlin und arbeitet als freiberuflicher Mediengestalter. Seine Filmidee hat er "die ideale Welt" genannt. Informationen für Journalisten: |
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