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Ausländische Studierende an der TU Dresden fühlen sich wohl72 Prozent der an der TU Dresden immatrikulierten ausländischen Studierenden fühlen sich wohl und sind zufrieden mit ihrer Studiensituation an der TUD. Das ergab eine Online-Befragung, die Studierende des Masterstudiengangs "Angewandte Medienforschung" (Daniel Brückner, Changxu Lai, André Rhody, Martin Waldau unter Leitung von Prof. Wolfgang Donsbach) für das Akademische Auslandsamt der TU Dresden durchgeführt haben. "Damit fühlen sich die ausländischen Studierenden genauso wohl wie ihre deutschen Kommilitonen, deren Zufriedenheit im Vorjahr untersucht wurde", erklärt Martin Waldau, einer der Autoren der Studie. Befragt nach ihren Erfahrungen mit dem Akademischen Auslandsamt der TU Dresden äußern sich die ausländischen Studierenden vor allem bezüglich der Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter sowie zu deren Fremdsprachenkenntnissen fast durchweg sehr positiv. Auch der Kontakt zwischen ausländischen und deutschen Studierenden ist offenbar relativ gut. "Betrachtet man die Wichtigkeit des Kontaktes zu deutschen Studierenden, so ist festzustellen, dass die meisten der befragten ausländischen Studierenden es für eher bis sehr wichtig halten, Freundschaften zu pflegen, im Studium den Kontakt herzustellen sowie um die Sprachfähigkeiten zu verbessern", erläutert Martin Waldau. "An diesen eben genannten Aspekten ist erkennbar, dass die ausländischen Befragten sich strukturell und kulturell sehr gut selbst integrieren. Sie wollen anerkannt und akzeptiert werden sowie am kulturellen Leben hier in Dresden teilnehmen." Auch kann sich mehr als die Hälfte der Befragten vorstellen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben, allerdings sieht nur jeder Siebente davon seine Zukunft in Dresden. Erschreckend dagegen das Ergebnis, inwieweit sich ausländische Studierende bereits mit der Problematik Rechtsextremismus konfrontiert fühlten. Auf die Frage: "Hattest Du schon negative Erlebnisse, bei denen Du zum Beispiel wegen Deiner Nationalität beschimpft worden bist oder schlimmeres?", antwortete fast ein Drittel mit "Ja". Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Rechtsextremismus, auch in abgeschwächter Form, in Sachsen ein ernst zu nehmendes Problem darstellt. Da nur etwa ein Viertel der an der TU Dresden immatrikulierten ausländischen Studierenden an der Befragung teilgenommen hat, soll die Studie im kommenden Jahr wiederholt werden. Die Studie kann hier abgerufen werden. Informationen für Journalisten: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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