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Molekülschwingungen verraten HirntumorenTumoren in einem Maushirn.
Hirntumoren operativ zu entfernen, stellt eine große Herausforderung für die Chirurgen dar, da Tumoren möglichst vollständig entfernt und Hirnfunktionen nicht beeinträchtigt werden sollen. Ein weiteres Problem sind Tumoren, die Metastasen im Gehirn bilden. In vielen Fällen kann nämlich die Herkunft der Tumoren mit den diagnostischen Standardverfahren nicht bestimmt werden. Wissenschaftler der Fachrichtung Chemie der TU Dresden erforschen jetzt in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie in einem neuartigen Ansatz, wie schwingungsspektroskopische Methoden zur Diagnose von Hirntumoren angewendet werden können. Dr. Christoph Krafft hat als Leiter einer wissenschaftlichen Nachwuchsforschergruppe sechs Jahre lang Methoden auf Grundlage von Infrarot- und Raman-Spektroskopie zur Diagnose von Hirntumoren entwickelt. Der Forschungsschwerpunkt wurde von Prof. Reiner Salzer und Dr. Gerald Steiner ins Leben gerufen. Kraffts Methoden liegt folgendes Prinzip zugrunde: Tumoren und andere Erkrankungen führen zu Änderung der molekularen Zusammensetzung des Gewebes, die mit Hilfe der spektroskopischen Diagnose erfasst werden können. Der Hauptvorteil der Methode: es sind keine Kontrastmittel erforderlich. Im Rahmen seiner Habilitation konnte der Wissenschaftler zeigen, dass normales Gewebe und Hirntumoren unterschieden werden sowie der Tumorgrad, Tumortyp und das Ursprungorgan von Hirnmetastasen bestimmt werden können. Autor: Martin Morgenstern Informationen für Journalisten: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
16.05.2013
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