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Neu im Erlebnisland Mathematik: Der elektronische AbakusFoto: UJ/Eckold
Das Erlebnisland Mathematik in den Technischen Sammlungen Dresden ist um ein neues Exponat reicher – den elektronischen Abakus. Die Idee dazu kam von den Wissenschaftlern des Fachbereichs Mathematik der TU Dresden. Am 29. April übergab Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (Foto) das Exponat der Öffentlichkeit. Schüler der 95. Grundschule Dresden und des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden konnten den Abakus gleich ausprobieren und von den wissenschaftlichen Direktoren des Erlebnislandes, Prof. Bernhard Ganter und Prof. Volker Nollau, Technische Universität Dresden, erfahren, wie und warum er seinen Weg in die Technischen Sammlungen gefunden hat. Das neue Exponat ist eine Eigenentwicklung des Teams des Erlebnislandes Mathematik und weltweit einmalig. „Der Abakus ist ein historisches Gerät, das jeder kennt, das aber hierzulande kaum noch genutzt wird“, sagt Prof. Bernhard Ganter. „In Asien ist es beispielsweise ganz normal, dass der Kellner zur Abrechnung mit dem Abakus kommt.“ Das neue Ausstellungsstück führt spielerisch in die Funktionsweisen eines über 3000 Jahre alten mechanischen Rechengerätes ein. Gerechnet wird wie bei dem historischen Vorbild durch Verschieben von Kugeln auf parallelen Stäben. Der mechanische Apparat kommuniziert jedoch gleichzeitig mit einem virtuellen Abakus, der die einzelnen Rechenschritte erläutert, das Ergebnis überprüft und Informationen zur Geschichte des Abakus bereithält. Der elektronische Abakus ist die erste von mehreren mathematischen Experimentierstationen, mit denen die erfolgreiche Ausstellung in diesem Jahr erweitert werden soll. Das Erlebnisland Mathematik wurde von der Fachrichtung Mathematik der TU Dresden in Zusammenarbeit mit den Technischen Sammlungen Dresden im September 2008 eingerichtet. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit für mathematische Inhalte zu begeistern. Das Sächsische Ministerium für Kultus empfiehlt Fachlehrern den Besuch dieses besonderen außerschulischen Lernorts. Mit etwa 80 000 Besuchern im Jahr richtet sich diese sehr erfolgreiche Ausstellung an Menschen aller Altersgruppen. Auf 1000 m2 Ausstellungsfläche begegnen den Besuchern über 100 Experimente, die meisten davon eigens für die Ausstellung entwickelt. Das übergeordnete Ziel ist dabei, die Faszination und Freude an der Mathematik zu wecken. Mathematik wird spielerisch erfahrbar, mathematische Phänomene werden zum Erlebnis und zunächst abstrakt erscheinende Sachverhalte werden anschaulich und anfassbar. Der elektronische Abakus steht vom 30. April an für die Besucher des Erlebnislandes bereit. Öffnungszeiten des Museums: Technische Sammlungen Dresden Informationen für Journalisten: |
Veranstaltungen07.05., 11.06., 18.06.2013
07.05.2013
10.05.2013 - 12.05.2013
12.05.2013
14.05., 11.06.201
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